Die Altenpflege ist zu einem großen Berufszweig geworden, in dem sich zunehmend mehr Institutionen und Organisationen der Betreuung pflegebedürftiger älterer Menschen widmen. In der Altenpflege gibt es viele verschiedene Formen der Versorgung und Pflege von Senioren, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen werden.
Zunehmender Bedarf nach Altenpflege und Betreuung von Senioren
Der Verlust der Eigenständigkeit ist für viele Menschen ein tiefer Einschnitt. Dies führt unweigerlich zu Frustration und eventuell sogar zu einer Depression. Wenn die geistigen und körperlichen Fähigkeiten soweit abgenommen haben, dass ein normales Leben ohne Hilfe nicht mehr möglich ist, wird die häusliche Pflege meist durch Angehörige geleistet. Es kommt allerdings oft unweigerlich der Punkt, an dem die Pflegebedürftigkeit der betroffenen Person sehr schwerwiegend wird. Hier kann das privat Umfeld eine häusliche Pflege nicht mehr leisten. Dies trifft umso mehr zu, wenn es sich um eine Pflege bei Demenz handelt. Für Angehörige ist es umso belastender, je weiter die Krankheit fortschreitet.
Gerade wenn man berufstätig ist, ist es oft nicht möglich seinen Angehörigen zu pflegen. Es fehlt entweder die Zeit oder auch einfach die Fähigkeit die Pflege zu übernehmen.
Eine professionelle Altenpflege ist oft die einzige Möglichkeit, den Angehörigen pflegen zu lassen. Da es jedoch immer mehr Senioren gibt und immer weniger die dem Beruf der Altenpflege nachgehen, kommt es zu einem Engpass in der Altenpflege.
Tätigkeiten in der Altenpflege
Welche Tätigkeiten werden eigentlich in der Altenpflege übernommen?
Pflegen und betreuen
Der größte Teil der Altenpflege umfasst das Pflegen und Versorgen der pflegebedürftigen Person. Senioren brauchen mit steigendem Alter und abnehmender Selbstständigkeit immer mehr Unterstützung im Alltag. Dazu gehört Unterstützung bei der Körperwäsche, beim An- und Ausziehen, bei der Mobilität und beim Essen und Trinken. Wenn die Altenpflege im eigenen Zuhause durchgeführt wird, kommen auch noch haushälterische Tätigkeiten wie Wäsche waschen und putzen dazu.
In Pflegeheimen und bei Pflegediensten kommt natürlich auch noch die medizinische Versorgung dazu – Medikamenteneinnahme, Verbandwechsel, Spritzen setzen. In der Altenpflege durch osteuropäische Betreuungskräfte, im Rahmen einer 24-Stunden-Pflege zuhause, ist die medizinische Versorgung nicht erlaubt. Selbst dann nicht, wenn die Betreuerin eine ausgebildete Pflegekraft ist.
Aktivieren und fördern
Ein sehr wichtiger Aspekt der Altenpflege ist die Reaktivierung und das Fördern der Selbstständigkeit. Senioren kämpfen oft mit Einsamkeit. Entweder weil sie keine oder wenig Familie und Freunde haben, weil sie eventuell krank und geschwächt sind. Oder eine Depressionen im Rahmen einer Demenz haben. Oft werden sie auch einfach nur als alt und verwirrt abgestempelt werden. Dadurch entsteht eine Art soziale Isolation.
In der Altenpflege ist es deswegen essenziell, der pflegebedürftigen Person nicht alle Tätigkeiten einfach abzunehmen. Vielmehr sollte in Bereichen wo der Senior noch eigenständig agieren kann, die Selbstständigkeit trainiert und unterstützt werden. Es ist sehr oft möglich, gewisse Tätigkeiten wieder zu erlernen Durch Rehabilitationsmaßnahmen oder Physiotherapie kann die zu betreuende Person einen gewissen Grad an Mobilität zurückerlangen und vor allem die geistige Gesundheit trainieren. Durch lesen, Spiele spielen, gemeinsame Spaziergänge und auch durch Musizieren können die grauen Zellen im Gehirn wieder aktiviert werden und bis zu einem gewissen Grad sogar erneuert werden.
Sterbebegleitung
Ein Teil der Altenpflege, der sehr schwer sein kann, ist das Begleiten der pflegebedürftigen Person bis zum Tod. Hier sind vor allem Empathie und Kommunikationsstärke der Altenpfleger gefragt . Aber auch die persönliche Standfestigkeit. Übermäßige Emotionalität kann hier nachteilig sein, denn das Begleiten eines Menschen in den Tod, ist meist sehr belastend. Für die pflegebedürftige Person ist es sehr wichtig, eine Person zu haben, die sie begleitet und in den letzten Stunden für sie da ist.
Verschiedene Formen der Altenpflege
Die Altenpflege kann in verschiedenen Variationen durchgeführt werden. Es gibt verschiedene Formen der häuslichen Pflege, die Pflege in einem Altenheim oder betreutem Wohnheim, oder auch Mischformen.
Hier sind ein paar Variationen der Altenpflege erklärt:
Teilstationäre und Stationäre Pflege
Bei der teilstationären Pflege findet die Betreuung der Senioren als Tagespflege in dafür vorgesehenen Einrichtungen statt. Die pflegebedürftige Person wird also tagsüber stationär betreut und abends ist sie zurück im eigenen Zuhause. Darüber hinaus kann hier auch Nachtpflege in Anspruch genommen werden. Die Pflege findet also nur teilweise stationär statt.
Irgendwann sind allerdings auch in diesem Fall die Angehörigen mit der Pflege überfordert und stoßen an ihre körperlichen und psychischen Grenzen. Nun sollte überlegt werden, ob stationäre Pflege, z. B. in Form eines Altenwohnheimes, eine bessere Alternative für den alten Menschen wäre. Hier wird die komplette Pflege durch geschultes Personal, beispielsweise durch ausgebildete Krankenschwestern oder Pflegekräfte, gewährleistet. Ein weiterer Vorteil in Altenheimen ist die dort vorhandene technische Ausstattung. Ein Altenheim legt großen Wert auf Barrierefreiheit. Alleinstehende alte Menschen können hier auch neue Kontakte knüpfen. Dies ist ein wichtiger Punkt, der nicht vernachlässigt werden sollte. Viele Menschen sind im Alter ungewollt einsam, was die Lebensqualität immens einschränkt.
Betreutes Wohnen – eine Alternative zum Altersheim
Eine gute Alternative zu einem Pflegeheim ist in diesem Fall auch das Betreute Wohnen, falls eine Altenpflege rund um die Uhr noch nicht notwendig ist. Hier lebt die Person in altersgerechten Miet- oder Eigentumswohnungen, bei denen auch Rücksicht auf Barrierefreiheit genommen wird. Im Notfall ist ein rufbereiter Pflegedienst über einen Hausnotruf zur Stelle.
Ein weiteres schönes Gegenmodell zum Betreuten Wohnen sind seit einiger Zeit sogenannte Mehrgenerationenhäuser. Hier leben Jung und Alt in eigenen Wohnungen innerhalb eines Hauses zusammen und helfen sich gegenseitig bei den verschiedensten alltäglichen Situationen. Senioren können in einem solchen Projekt, soweit es ihnen körperlich und geistig möglich ist, einen langen und selbstbestimmten Lebensabend im Kreis vertrauter Personen verbringen. Das ermöglicht ihnen ihre individuelle Altenpflege leichter zu organisieren.
Seniorenpflege durch polnische Pflegekräfte
Ein weiteres Modell ist die 24-Stunden-Pflege. Dieses Model ist heute nicht mehr wegzudenken. Bei der Altenpflege im eigenen Zuhause werden Betreuungskräfte aus dem osteuropäischen Ausland eingesetzt. Pflegeleistungen sind in diesem Zusammenhang preiswerter, aber auch sehr zufriedenstellend. Die Legalität ist durch die Dienstleistungsfreiheit in der EU gesichert. Das heißt, in allen Ländern der EU dürfen Firmen und Selbständige ihre Leistungen nach EU-Recht anbieten und Mitarbeiter in EU-Länder entsenden. Voraussetzung hierfür ist, dass das mit der Altenpflege betraute Personal im Heimatland Sozialversicherungsbeiträge zahlt und dies auch mindestens alle zwölf Monate nachweisen kann. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zu den rechtlichen Voraussetzungen.
Die Betreuungskräfte kommen meist aus Osteuropa und ziehen in den Haushalt der pflegebedürftigen Person mit ein. Sie kümmert sich hier um den Haushalt, unterstützt die pflegebedürftige Person und leistet ihr Gesellschaft. Falls auch eine medizinische Versorgung notwendig ist, können Angehörige auf den Service von Sozialstation oder ambulanten Pflegediensten zurückgreifen.
Die 24 Stunden Pflege ist eine attraktive Alternative zu Pflegeeinrichtungen. Sie gewinnt immer mehr an Beliebtheit bei älteren Menschen. So müssen sie dann auch in zunehmendem Alter und bei erhöhtem Pflegebedarf nicht auf die Vertrautheit ihres eigenen zu Hauses verzichten. Gleichzeitig erhalten Sie eine professionelle Betreuung und Angehörige werden entlastet.
Unsere Pflegehilfen für Sie im Einsatz
SunaCare möchte Betroffenen durch die Vermittlung von Pflegekräften aus dem EU-Ausland die Möglichkeit bieten, in ihrer gewohnten Umgebung wohnen zu bleiben. Und dass ohne auf eine kompetente Seniorenpflege verzichten zu müssen. Die von SunaCare vermittelte Pflegekraft wohnt direkt im Haushalt der zu pflegenden Person und kann so eine rund um die Uhr eine Betreuung bieten.
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