5 Tipps für einen guten Start in die Betreuung | SunaCare

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5 Dinge, die man vor der Anreise der ersten Betreuungskraft beachten sollte


Anreise der Betreuungskraft

Haben Sie sich für eine 24 Stunden Betreuung für Ihren Angehörigen entschieden, liegt der schwierigste Teil bereits hinter Ihnen. Es ist nicht einfach, bei der Menge der unterschiedlichen Pflegeformen die für Sie passendste auszusuchen. Auch die Wahl der Pflegeagentur kann eine Herausforderung darstellen, da der Markt mit zahlreichen Anbietern überflutet ist.

Nun ist es aber getan, Sie haben eine seriöse, kompetente Agentur gefunden. Die Berater haben das Profil des Pflegebedürftigen angelegt und eine für Ihre Bedürfnisse passende Pflegekraft gefunden, auf deren Anreise sie nun warten. Bestimmt sind Sie etwas nervös – wird alles klappen? Wird sich die Pflegekraft mit dem Pflegebedürftigen verstehen?

Hier finden Sie 5 Dinge, die Sie vor der Anreise vorbereiten können, damit der Start für alle – die Pflegekraft, den Pflegebedürftigen und letztendlich auch für Sie – so angenehm wie möglich vonstattengeht.

1. Seien Sie empathisch

Bei der 24 Stunden Pflege sollte Empathie an allen Stellen eine wichtige Rolle spielen. Selbstverständlich muss vor allem die Pflegekraft tagtäglich über viel Einfühlungsvermögen gegenüber dem Pflegebedürftigen verfügen, seine Bedürfnisse verstehen, ihm im Alltag Gesellschaft leisten und oftmals viel Geduld im Umgang mit Ihm aufbringen. Bevor die Pflegekraft anreist, können jedoch auch Sie selbst versuchen, sich in die Situation der Kraft zu versetzen, um auch ihre Bedürfnisse und Wünsche besser zu verstehen. Die Pflegekräfte reisen für einige Wochen in ein fremdes Land, verlassen ihre Familien, Ehemänner, Kinder, oftmals Enkelkinder und fahren ins Unbekannte. Selbst die erfahrensten Pflegekräfte sind ein wenig nervös vor der Anreise bei einer neuen Familie. Behalten Sie im Hinterkopf, dass die Situation für beide Parteien neu aufregend ist.

2. Das Zimmer der Betreuungskraft vorbereiten

Sorgen Sie dafür, dass sich die Pflegekraft in ihrem Zimmer wohlfühlen kann. Natürlich kommt sie zum Arbeiten und erwartet keine Unterbringung im fünf Sterne Hotel. Dennoch sollten einige grundlegende Dinge vorhanden sein, damit sie sich gut einleben kann. Vorneweg ganz wichtig ist die Sauberkeit: Auch wenn die Pflegekraft ab der Anreise selbst für die Ordnung im Haus sorgt, sollte sie bei Ihrer Ankunft selbstverständlich ein sauberes und ordentliches Zimmer vorfinden. Neben einem Bett sollte auch ein Schrank oder eine Kommode vorhanden sein – niemand möchte gern mehrere Wochen aus dem Koffer leben. Darüber hinaus ist eine stabile WLAN Verbindung im Haus für die Pflegekräfte ein Muss. Sie sind weit weg von Zuhause und das Internet ermöglicht ihnen den Kontakt mit ihren Liebsten. Auch ein Blumenstrauß oder etwas Süßes auf dem Nachttisch kann ein schöner Willkommensgruß sein und gleich bei der Ankunft für positive Stimmung bei allen sorgen.

3. Wichtige Informationen für die Pflegekraft vorbereiten

Machen Sie sich im Voraus Gedanken, was die Betreuungskraft von Beginn an wissen und beachten sollte. Als Denkanstoß hier eine kleine Liste möglicher Fragen, die Sie sich im Vorfeld stellen könnten:

  • Wie ist der genaue Tagesablauf des Pflegebedürftigen?
  • Was unternimmt er gerne?
  • Gibt es Spiele, die er gerne spielt oder Fernsehsendungen, die er schaut?
  • Was sind seine Leibspeisen und was verträgt er vielleicht ganz und gar nicht?
  • Wer ist im Notfall zu kontaktieren und welche Telefonnummern, Namen und Adressen sollte die Pflegekraft stets griffbereit haben?
  • Wie viel Budget für die Verpflegung möchten Sie der Betreuungskraft überlassen?

Überlegen Sie sich schon vor der Anreise, welche Informationen für die Pflegekraft unbedingt notwendig sind, damit die wichtigen Routinen und Angewohnheiten des Alltags des Pflegebedürftigen ab ihrer Anreise nahtlos weiter gehen können. Dies ist besonders wichtig im Falle von dementen und kognitiv beeinträchtigten Senioren, die Ihre Bedürfnisse vielleicht nicht mehr klar und deutlich selbst äußern können, für welche die Einhaltung der Routinen jedoch umso wichtiger ist.

4. Wie und wann können Sie die Pflegekraft entlasten?

Auch wenn die geläufige Bezeichnung „24 Stunden Pflege“ anders klingt, arbeiten die Pflegekräfte selbstverständlich nicht 24 Stunden am Tag. Die tägliche Arbeitszeit beträgt 8 Stunden, darüber hinaus gibt es Zeiten der Bereitschaft, in denen die Kraft beim Pflegebedürftigen bleibt und nur bei Bedarf zur Tat schreiten muss. Abgesehen davon stehen den Pflegekräften auch Zeiten der Erholung zu. Dies können freie Stunden pro Tag, freie Nachmittage oder auch ein ganzer Tag pro Woche sein. Überlegen Sie sich, wie Sie die Freizeit der Betreuungskraft sicherstellen und überbrücken können. Kommt vielleicht ein Pflegedienst, sodass die Pflegekraft während des Besuchs ihren eigenen Tätigkeiten nachgehen kann? Können Sie selbst beim Pflegebedürftigen vorbeischauen und die Betreuungskraft für einige Zeit ablösen? Gibt es sonstige Personen, die helfen können? Machen Sie sich schon vor Anreise der Kraft einen genauen Plan, so dass sie gut vorbereitet in die Betreuungszeit starten können.

5. Empfangen Sie die Pflegekraft herzlich

Es ist so weit, der Tag der Anreise steht an. Je nach Standort kann es sein, dass die Pflegekraft eine sehr lange und anstrengende Fahrt hinter sich hat. Bestimmt freut sie sich, wenn ihr ein netter Empfang vorbereitet wird. Beim gemeinsamen Abendessen oder Kaffee und Kuchen kann entspannt und in netter Atmosphäre das erste Eis gebrochen werden. Besprechen Sie in Ruhe alle wichtigen Themen und zeigen Sie ihr, wo die sie alle notwendigen Dinge im Haushalt finden kann. Auch hier ist es wichtig, empathisch zu sein und möglicherweise etwas Geduld mitzubringen – die Pflegekraft und der Pflegebedürftige brauchen eventuell eine gewisse Zeit, um miteinander warm zu werden und sich aufeinander einzustellen. Wenn die Pflegekraft in einer freundlichen und vertrauensvollen Atmosphäre empfangen wurde, wird sich das auf die Qualität der Zusammenarbeit mit Ihnen in den folgenden Wochen positiv auswirken.

Um Sie positiv auf die gemeinsame Zeit mit der Pflegekraft einzustimmen, lesen Sie hier, was unsere Pflegekräfte und Familien übereinander zu uns sagen:

„Alles verlief in freundschaftlicher Atmosphäre, ohne Konflikte und Komplikationen. Ich habe eine sehr gute Beziehung zu der gesamten Familie und komme gerne wieder im nächsten Jahr“

Pflegekraft Aneta K.

„Stets angenehme Zusammenarbeit mit der Familie, auch wenn der Zustand des Pflegebedürftigen herausfordernd ist.“

Pflegekraft Beata F.

„Die Familie ist unheimlich freundlich und steht mit Rat zur Seite. Ich fühle mich wertgeschätzt für meine Arbeit. Ich möchte auf jeden Fall langfristig mit der Familie zusammenarbeiten.“

Pflegekraft Barbara J.

„Frau XXX kümmert sich umsichtig und liebevoll um unsere Mutter. Sie zeigt großen Einsatz und nimmt ihre Betreuungsaufgabe ernst. Ihr freundliches Wesen trägt zu einer entspannten Atmosphäre bei.“

Kundin Katja K.

„Frau XXX als immer freundliche, gewissenhafte „Einspringerin“ war sehr empathisch zu unseren Eltern. Trotz geringer Deutschkenntnisse hat sie stets versucht, aus dieser misslichen Situation in Zusammenarbeit mit mir das Beste zu machen. Die anstrengenden Nachteinsätze hat sie sehr zuverlässig gemeistert. Hin und wieder konnte ich ihr eine Nachtschicht abnehmen, damit sie sich wieder etwas erholen konnte. Ihre Haushaltsführung war stets ordentlich.“

Kunde Peter F.

„Frau XXX betreute unseren Großvater mit viel Hingabe, Verantwortungsbewusstsein, Einfühlungsvermögen, Geduld und Verständnis. Sie war zuverlässig und hat vorausschauend zusammen mit allen mitbeteiligen Familienangehörigen die Abläufe gut organisiert. Ihre freundliche und kommunikative Art hat uns sehr gefallen.“

Kundin Patrizia H.