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Angehörige selbst pflegen oder pflegen lassen


Angehörige selbst pflegen oder pflegen lassen

Verschlechtert sich der geistige oder körperliche Zustand eines Familienmitgliedes altersbedingt oder durch eine Erkrankung, stellt sich Ihnen neben einer Vielzahl anderer Sorgen auch die zentrale Frage: Wollen Sie die anfallende Pflege selbst übernehmen oder Ihren Familienangehörigen von ausgebildeten Pflegekräften umsorgen lassen und wo soll die Pflege stattfinden – ist es möglich im eigenen Zuhause zu bleiben?

Einerseits möchte man den Angehörigen noch möglichst lange und intensiv in seinem Leben begleiten und es ihm so angenehm wie möglich machen. Die Liebe und Vertrautheit, die Sie ihm als enger Verwandter entgegenbringen, ist nicht zu ersetzen. Andererseits profitieren häufig sowohl Sie als auch Ihr pflegebedürftiges Familienmitglied von der Unterstützung einer professionellen Pflegekraft. Für Sie bedeutet dies die enormen Belastungen, die mit der Betreuung einer pflegebedürftigen Person einhergehen, zu minimieren. Ihr Angehöriger profitiert von der erfahrenen und fachlich fundierten Betreuung einer dazu ausgebildeten Hilfe. So können Sie die gemeinsamen Stunden bewusster und entspannter miteinander genießen. In diesem Artikel geben wir Ihnen Denkanstöße und Aspekte, die Sie bei Ihren Überlegungen nicht außer Acht lassen sollten, was bei der Pflege von Angehörigen auf Sie zukommen kann. Wir zeigen Ihnen außerdem wie Sie die Pflege eines Familienmitglieds optimal abgeben können.

Verschiedenartige Belastungen durch Pflege

Wenn Sie sich dazu entscheiden die Pflege eines altersschwachen oder erkrankten Familienmitgliedes selbst zu übernehmen, setzen Sie sich verschiedenartigen Belastungen aus. Zunächst wäre da die zeitliche Komponente zu berücksichtigen. Die Pflege eines Angehörigen bedeutet oftmals das Führen eines zweiten Haushaltes. Dazu gehören in der Regel einkaufen gehen, die Wäsche waschen, die Wohnung oder das Haus putzen und das tägliche kochen.

Alltägliche Belastung

All das sind Dinge, die Pflegebedürftige bei noch geringen körperlichen oder geistigen Einschränkungen schon nicht mehr alleine bewerkstelligen können. Bereits in diesem Stadium der Pflege ist die zeitliche Belastung des Unterstützenden groß und wird umso umfassender, je gravierender die Selbstständigkeit des Pflegebedürftigen nachlässt. Die Pflege eines Familienangehörigen wird schnell zum Full-Time-Job. Die eigene Karriere muss dabei oft aufgegeben oder zumindest hinten angestellt werden. Auch das Privat- und Familienleben wird dadurch belastet. Laut der TNS Infratest-Studie 2016 (Schneekloth et al. 2017) haben 40 bis 50 Prozent der befragten Pflegepersonen, die bei Aufnahme der Pflege erwerbstätig waren, ihre Arbeitszeit reduziert oder ganz aufgegeben. In einer Barmer-Versichertenbefragung von 2018 haben 85% der pflegenden Angehörigen angegeben, dass sie sich täglich um die pflegebedürftige Person kümmern.

Psychische Belastung

Die Pflege eines Angehörigen erfolgt oft alleine und so fehlt es der Betreuungsperson an Anerkennung und sozialen Kontakten.

So kommt zur zeitlichen Beanspruchung auch die psychische Belastung hinzu. Gerade bei altersbedingtem geistigem Nachlassen von geliebten Angehörigen oder Demenzerkrankungen spielt dies eine große Rolle. Es fällt keinem leicht, von einem doch eigentlich so vertrauten Familienmitglied nicht mehr erkannt zu werden. Oder den Veränderungen in der Persönlichkeit tagtäglich beiwohnen zu müssen. Auch die körperlichen Beeinträchtigungen eines Seniors können vielen Personen schwer zu schaffen machen. Etwa dem einst so starken und stolzen Vater oder Großvater bei der Verrichtung der Toilette helfen zu müssen.

Körperliche Belastung

Schlussendlich sollten auch die körperlichen Belastungen nicht außer Acht gelassen werden. Fühlen Sie sich rein physisch stark genug einen Angehörigen aus dem Bett in den Rollstuhl zu heben, an- und auszukleiden oder zum Waschen in die Badewanne zu hieven? Diese Fragen sollten Sie sich stellen, da die körperliche Belastung eine tagtägliche Herausforderung an den Pfleger darstellt.

Höhere Anforderung mit fortschreitendem Pflegebedarf

Mit der Zeit verändern und wachsen sämtliche belastende Aspekte für Sie als pflegender Angehöriger. Denn der Zustand eines pflegebedürftigen Seniors verschlechtert sich in der Regel rapide. Gerade wenn Ihr Angehöriger an einer irreversiblen Krankheit wie Demenz oder Alzheimer erkrankt ist, müssen Sie sich darauf einstellen, dass sich der gesundheitliche Zustand konstant verschlechtert. Sie können die Frage, ob Sie Ihr Familienmitglied selbst pflegen wollen und können, also nicht ein für alle Mal beantworten. Vielmehr müssen Sie sich immer wieder selbst hinterfragen, ob Sie weiterhin im Stande sind sich den Belastungen und Anforderungen der Betreuung Ihres Angehörigen auszusetzen. Oder ob er oder sie nicht besser in den Händen einer dazu ausgebildeten Pflegekraft aufgehoben ist.

Pflege zu Hause als Alternative zu Pflegeheimen

Sollten Sie schließlich zu dem Urteil gelangen, die Pflege Ihres Angehörigen nicht mehr selbst bewerkstelligen zu können, stellt sich direkt im Anschluss die nächste entscheidende Frage. Wie möchten Sie die Pflege für Ihren Verwandten von nun an gestalten? Der Gedanke an die Unterbringung in einem Pflegeheim lässt viele Menschen zurückschrecken. Angehörige erlegen sich die Pflicht der Pflege auf sich selbst. Ihr Familienmitglied aus der vertrauten Umgebung der eigenen vier Wände zu reißen, fällt auch Ihnen sicherlich nicht leicht.

Mit der Pflege zu Hause durch eine fachlich ausgebildete Hilfe aus dem EU-Ausland bietet sich Ihnen eine Alternative, bei der Ihr Familienmitglied im gewohnten Zuhause verbleiben kann. Eine Pflegekraft entlastet Sie somit als Angehöriger von den verschiedenen Belastungen der Pflege.

Individuelle und flexible Pflege zu Hause

Das Konzept der Pflege zu Hause bietet Ihnen die Möglichkeit der flexiblen Unterstützung des pflegebedürftigen Seniors durch eine Pflegekraft aus dem EU-Ausland. Dies kann einerseits die Hilfe für den Senior bei alltäglichen Aufgaben sein, die dieser nicht mehr selbstständig verrichten kann. In diesem Fall ist die Betreuungskraft eine Haushaltshilfe, die dem Pflegebedürftigen den Haushalt abnimmt.

Befindet sich der Angehörige in schlechterem gesundheitlichem Zustand erweitert sich das Aufgabenfeld um die pflegerische Komponente. Das An- und Auskleiden, Hilfe beim Essen und Trinken, sowie die Grund- und Intimpflege sind nur einige Beispiele für die Aufgaben, die die fachlich kompetenten Pflegekräfte nun verrichten.

Die Betreuungskraft lebt bei diesem Modell mit Ihrem Familienangehörigen zusammen in dessen Zuhause. So kann ihr Angehöriger einerseits den individuellen Bedürfnissen entsprechend betreut werden. Andererseits ist auch bei Notfällen jemand vor Ort der schnell selbst handeln oder einen Notarzt alarmieren kann.

Mit der Pflege zu Hause steht Ihrem Angehörigen eine Pflegekraft zur Seite, die ihm ihre komplette Aufmerksamkeit widmet. So profitiert er oder sie von der Erfahrung einer professionellen Betreuungskraft und einer individuellen Betreuung. Außerdem auch von einer warmherzigen Hilfe, die den Senioren auch in der Freizeit begleitet und ihm allein ihre ganze Aufmerksamkeit schenkt. So können Sie die gemeinsame Zeit mit Ihrem Verwandten so nutzen wie sie möchten, statt sich die großen und allumfassenden Aufgaben der Pflege aufzubürden.

UNSERE PFLEGEHILFEN FÜR SIE IM EINSATZ

Das Betreuungskonzept von SunaCare funktioniert denkbar einfach: Zunächst stellen Sie eine kostenlose und unverbindlichen Anfrage über unser Anfrageformular. Auf Basis der gewünschten Unterstützung und der von Ihnen zur Verfügung gestellten Informationen, erstellen wir Ihnen ein unverbindliches Angebot. Zu diesem Angebot präsentieren wir Ihnen auch gleich passende Personalprofile qualifizierter Pflegekräfte. Sollte Ihnen unser Angebot zusagen, wird die Anreise der ausgewählten Pflegekraft von uns organisiert und dem Start der 24-Stunden-Haushaltshilfe steht nichts mehr im Weg.

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