5 Gründe sich für die 24 Stunden Betreuung zu entscheiden - SunaCare

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5 Gründe sich für die 24 Stunden Betreuung zu entscheiden


Senior genießt Freiheit der Betreuung Zuhause

Die Pflege eines Familienmitgliedes kann sehr anstrengend sein und ist in der Regel mit einem hohen Zeitaufwand, sowie psychischer und physischer Belastung verbunden. Dennoch werden in Deutschland 76% der Pflegebedürftigen im eigenen Zuhause gepflegt. Davon versorgen 51,7% Angehörigen im Alleingang (Quelle: Statistisches Bundesamt). Hier besteht großes Risiko, dass Angehörige selbst auch zum Pflegefall werden.

In Anbetracht des in den Medien immer wieder thematisierten Pflegenotstands, ist der Umzug in ein Pflegeheim jedoch nicht immer die beste Lösung. Aber vor allem auch nicht die günstigste Wahl für Pflegebedürftige. Das Konzept der 24 Stunden Betreuung in den eigenen vier Wänden wird immer gefragter. Daher möchten wir Ihnen auf einen Blick fünf Gründe nennen, die für die Inanspruchnahme dieser Form der häuslichen Pflege sprechen.

Die Vorteile einer 24 Stunden Betreuung

1. Die Betreuung ist direkt und persönlich

Anders als in Pflegeheimen betreut die Pflegekraft in einem eins-zu-eins-Verhältnis den Betroffenen. Dies nennt sich die 24-Stunden-Betreuung. So kann sich die Pflegekraft voll und ganz auf die Bedürfnisse des Senioren einstellen und eine zielgerichtete Betreuung umsetzen. Da sich Pflegebedürftige und Betreuungskraft denselben Haushalt teilen, besteht außerdem eine nahezu 24-stündige Rufbereitschaft. So ist sichergestellt, dass im Notfall immer jemand vor Ort ist. Die Pflegekraft leistet also im Notfall schnell Hilfe. Für Menschen, die auch im Alter lieber in ihrem eigenen Zuhause wohnen und nicht in ein Pflegeheim umziehen möchten, ist das Konzept der 24-Stunden-Pflege eine gute Alternative.

2. Die Pflege ist reaktivierend

Die 24-Stunden-Betreuung zielt nicht unbedingt nur auf die Komplettversorgung der Pflegebedürftigen ab. Stattdessen bekommt man im Idealfall eine punktuelle Unterstützung. Angehörige sollen die Betroffenen ermutigen, ihre bestehenden Fähigkeiten zu erhalten oder wiederzugewinnen.

Dies ist besonders nach einem Schlaganfall sinnvoll, wenn Betroffene behutsam in ihren Alltag zurückgeführt werden müssen. Die Betreuungskräfte übernehmen zu diesem Zweck je nach Bedarf die Grundpflege und helfen, den Tagesablauf der Senioren so weit wie möglich zu erhalten. Auch die Begleitung zum Einkaufen oder beim Arztbesuch ist möglich. Gerade auch bei demenziellen Krankheiten ist es ein großer Vorteil, wenn Pflegebedürftige in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können. Jede räumliche Veränderung kann zu Verwirrungen, Unruhe und auch Aggressivität führen. Oftmals kommt es sogar zu einer stetigen Verschlechterung des geistigen und körperlichen Zustands.
Im eigenen Zuhause bleiben zu können trägt viel zum Erhalt der Lebensqualität bei. So können auch Routinen und Gewohnheiten bestehen bleiben.

3. Die häusliche Pflege ist oftmals günstiger als ein Heim

In Deutschland herrscht akuter Mangel an Pflegekräften. Dienstleistungen durch deutsche Pflegedienste sind somit ausgesprochen teuer. Oft sind die Pflegedienste auch überlastet und haben nur ein paar Minuten pro pflegebedürftige Person zur Verfügung. Bei den Betreuern der 24-Stunden-Pflege handelt es sich vielmals um Pflegekräfte aus Polen, Tschechien oder anderen osteuropäischen Ländern. Diese Pflegekräfte arbeiten in Deutschland in Form einer Entsendung und gleichen so die Personalnot in der ambulanten Pflege und in Heimen aus.

Die 24-Stunden-Betreuung durch osteuropäisches Personal ist dabei meist günstiger als die private Zuzahlung für ein Seniorenheim. Die Betreuungskräfte sind in ihrem Heimatland angestellt und zahlen dort Steuern und Versicherung. Ihre Arbeitgeber entsenden sie dann im Rahmen des EU-Entsendegesetzes für Aufträge nach Deutschland. So bekommen die Betreuungskräfte einen höheren Lohn als in ihrem Heimatland. Außerdem ist es teilweise möglich die Kosten durch Leistungen der Pflegekasse, wie Pflege- und Verhinderungspflegegeld abzudecken.

4. Angehörige werden entlastet

Angehörige können meist die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf nicht mehr bewerkstelligen. Hier müssen Angehörige oft finanzielle und zeitliche Einbußen in Kauf nehmen, um die Betreuung übernehmen zu können. Außerdem möchte auch nicht jeder Pflegebedürftige von seinen Angehörigen versorgt werden.

Eine Umfrage der mhplus Krankenkasse im April 2019 ergab, dass 79% der Befragten gerne im eigenen Zuhause gepflegt werden wollen. 70% der Befragten würden einen professionellen Pflegedienst bevorzugen. Nur 23% wünschen sich von den eigenen Kindern im eigenen Zuhause und 7% wünschen von den eigenen Kindern in deren Zuhause gepflegt zu werden. Die wenigsten Pflegebedürftigen wollen ihre Kinder mit der Pflege belasten, wollen aber auch die eigene Selbstständigkeit so weit wie möglich erhalten. Die 24-Stunden-Betreuung entlastet Angehörige von der Pflege, ohne dass ihre pflegebedürftigen Familienmitglieder sich selbst überlassen sind oder in ein Heim umziehen müssen. So bleibt auch das normale Verhältnis bestehen und ändert sich nicht in ein Abhängigkeitsverhältnis der zu pflegenden Person.

5. Der zwischenmenschliche Kontakt wird gefördert

Dadurch, dass Pflegekräfte und Pflegebedürftige zusammenleben, entsteht häufig eine enge Bindung zwischen beiden. Das gemeinsame Meistern des Alltags und der direkte Kontakt fördern die soziale Kompetenz der Senioren und erhalten diese. Wenn möglich, organisieren die Pflegekräfte gemeinsame Mahlzeiten, Spaziergänge, Spielabende oder andere gemeinsame Aktivitäten. Dies ist nicht nur reaktivierend, sondern fördert auch ein positives und enges Verhältnis zwischen Pflegebedürftigen und Pflegekräften. Dadurch kann sogar ein familiäres Verhältnis entstehen, was sogar noch über die Auftragsdauer hinaus bestehen bleibt.

Zusammenfassung

Die 24-Stunden-Betreuung ist somit weit mehr als nur eine Form der Altenpflege. Sie ist eine wertvolle Möglichkeit für pflegebedürftige Menschen, ihr Leben wie gewohnt weiterführen zu können und dennoch die mit dem Alter kommenden Gebrechen Rechnung zu tragen. In manchen Fällen führt es sogar zu einer Reaktivierung bzw. Wiederaufleben der Person, wenn sie in engem Kontakt mit ihrer Betreuungskraft steht. Die Angehörigen können beruhigt sein, dass ihre Liebsten nicht auf sich alleine gestellt sind und dass jemand vor Ort ist der im Notfall eingreifen kann. Dieses Gefühl der Sicherheit ist in der Pflege unbezahlbar.

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