Seniorenbetreuung in privater Umgebung

Die demografische Entwicklung in Deutschland zeigt uns, dass unsere Gesellschaft immer älter wird. Durch die immer besser werdende medizinische Versorgung, das Arbeiten bis Mitte oder Ende 60 und der Wunsch auch im Alter noch fit und mobil zu sein begünstigen diese Entwicklung.
Da unsere Gesellschaft altert, müssen als direkte Konsequenz immer mehr Senioren betreut und versorgt werden. Somit beschreibt die Seniorenbetreuung den am schnellsten wachsende Markt in Deutschland. Da die Zahl der Senioren und Pflegebedürftigen also weiter steigt, die Zahl der proffesionellen Pflegefachkräfte gleichzeitig jedoch immer weiter sinkt, kommt es zu einem Pflegenotstand. Die Pflegeheime sind hoffnungslos überlastet und auf eine Pflegekraft kommen in der Regel mindestens 13 Patienten. Im Vergleich ist die Rate in Skandinavien ca. eins zu acht, in den Niederlanden eins zu sieben und in den USA sogar nur eins zu fünf. Gerade im Nachtdienst kommt es häufig zu Ausfällen und Pflegekräfte müssen sich mitunter alleine um 19 Patienten kümmern. Da die Arbeitsbedingungen katastrophal sind und auch die Bezahlung zu geringfügig ist, gibt es kaum neue Anwärter auf diesen Berufszweig – die Meisten möchten oder können sich dieser Belastung nicht aussetzen. Infolgedessen sehen sich Angehörige nach den vielfältigen Alternativen um, die mittlerweile existieren, um eine gute Seniorenbetreuung bzw. Pflege zu Hause im Alter zu garantieren.

Da Menschen mittlerweile immer älter werden, ist die Seniorenbetreuung zu Hause die perfekte Alternative.

Möglichkeiten der Seniorenbetreuung

Seniorenwohnheime

Die meist genutzte Variante der Seniorenbetreuung ist das Seniorenwohnheim. Diese sind deutschlandweit stark verbreitet. Es gibt Seniorenwohnheime in den unterschiedlichsten Gehaltsklassen, die dabei auch verschiedene Leistungen anbieten. Die meisten Altenheime bringen die Senioren in etwas teureren Einzelzimmern unter, wo sie rund um die Uhr von Personal betreut werden. Sie nehmen an gemeinschaftlichen Essen in Kleingruppen teil und erhalten teilweise auch eine abwechslungsreiche Tagesgestaltung, durch Interessengruppen. Manche Wohnheime bieten auch die Betreuung in kleinen Wohnungen an, in denen die Senioren regelmäßige Besuche durch Fachpersonal erhalten, ansonsten aber selbstständig leben können.

Das Problem bei Seniorenwohnheimen ist die sich fortsetzende Verschärfung des Personalnotstands. Die Pflegekräfte leisten in der Regel sehr viel mehr als 40 Stunden pro Woche ab und sind dabei jeweils für viele Menschen gleichzeitig zuständig. Damit kommt die Betreuung der einzelnen Personen oft zu kurz.  und die Pflegekräfte sind überlastet. Nicht zuletzt aus diesem Grund entscheiden sich heutzutage viele Angehörige ihre pflegebedürftigen Angehörigen privat zu Hause betreuen zu lassen. Dies bietet viele Vorteile, da sich die Betreuungskraft zu 100% um die spezifischen Bedürfnisse dieser pflegebedürftigen Person kümmern kann. Angehörige können sich sicher sein, dass der Betroffene vollständig umsorgt wird.

Ambulante Pflegedienste

Deutsche Pflegedienste haben sich darauf spezialisiert, Senioren zu Hause zu betreuen. Dabei finden regelmäßige, je nach Bedarf auch tägliche Besuche durch den Dienstleister statt. Dadurch leistet jemand den Senioren nicht nur Gesellschaft und bietet Kontakt zur Außenwelt, sondern sie stellen auch sicher, dass der Betreute nicht verletzt in seinem Zuhause liegt oder anderweitige Probleme entstehen. Zusätzlich kümmern sich die Dienstleiter um den Einkauf und sorgen dafür, dass der Pflegebedürftige Termine, beispielsweise bei Ärzten, oder eine Teilnahme an gesellschaftlichen Veranstaltungen wahrnehmen kann. Sie kümmern sich außerdem, wenn nötig, auch um die Grund- und Intimpflege des Betroffenen, sowie die Medikamenteneinnahme. Diese Art der Seniorenbetreuung ist sehr zeit- und personalintensiv. Folglich können dabei erhebliche Kosten für die Angehörigen anfallen, welche jedoch selbst nicht immer in der Lage sind, alle Bedürfnisse des Betreuten vollständig abzudecken. Angehörige möchten den Betroffen die bestmögliche Pflege bieten, jedoch ist dies mit diesen Varianten oft nicht möglich. Eine Unterbringung in eine Pflegeheim ist entweder nicht qualitativ hochwertig und oft unsicher, während ambulante Pflegedienste, eben durch die individuelle und zeitintensive Betreuung für viele Betroffenen zu teuer sind.

Die Betreuung zu Hause durch osteuropäische Pflegekräfte bietet durchaus viele Vorteile.

Pflegekräfte aus dem EU-Ausland

Aufgrund dieser oben erwähnten hohen Kosten einer Privatbetreuung durch einen ambulanten Pflegedienst, entscheiden sich einige Angehörige dafür, ihre Senioren selbst zu Hause zu betreuen. Meist sind sie jedoch mit dieser Aufgabe stark überfordert. Pflegende Angehörige sind in der Regel selbst schon im Seniorenalter, wenn es beispielsweise der Lebenspartner übernimmt, oder aber haben eine eigene Familie zu umsorge und sind berufstätig. Je nach Intensität der Pflege, bleibt bald keine freie Zeit mehr für die pflegenden Angehörigen und alle Beteiligten leiden unter dem Arrangement. Denn natürlich wollen sie, dass ihre Angehörigen rund um die Uhr bestens betreut werden. Hier kommen ausländische Dienstleiter ins Spiel. Durch die EU-Dienstleistungsfreiheit ist es möglich, dass EU-Personal nach Deutschland entsandt wird. Diese Seniorenbetreuerinnen wohnen dann im selben Haus, bzw. in derselben Wohnung, wie die zu betreuenden Senioren.

Die Seniorenbetreuung im eigenen Heim stellt viele Vorteile dar.

Sie kümmern sich darum, dass die Senioren nie alleine im Haus sind, was den Angehörigen eine Menge Sicherheit bietet. Weiterhin helfen sie im Haushalt, sie helfen beim Kochen, Putzen und Einkaufen. Diese Dienstleister übernehmen auch Aufgaben der Grund- und Intimpflege wie zum Beispiel waschen, Windeln wechseln und Hilfe bei Toilettengängen. Außerdem betreuen sie die Senioren auch gesellschaftlich, spielen Spiele mit ihnen oder gehen gemeinsam spazieren. Die Pflegebedürftigen bauen oft eine enge Beziehung zu ihrer Seniorenbetreuerin auf, von der alle Seiten profitieren können.

Die Firma SunaCare vermittelt qualifizierte Pflegekräfte aus dem EU-Ausland, die sich im Rahmen der 24-Stunden-Betreuung um den Pflegebedürftigen kümmert. Die Pflegekraft zieht hierbei in den Haushalt der zu betreuenden Person ein und ist so auch im Notfall vor Ort, um jederzeit zu helfen. Durch die dauerhafte Anwesenheit der betreuenden Person bekommt der Pflegebedürftige Sicherheit. Damit dieser sich nicht immer wieder an neues Betreuungspersonal gewöhnen muss, wechseln sich in der Regel zwei Pflegekräfte im 3-Monats-Rhythmus ab.

Welche Leistungen gehören zu einer Seniorenbetreuung

Jeder spricht von einer Betreuung, doch die Wenigsten können sich konkret etwas darunter vorstellen. Was heißt es denn nun genau, wenn eine Person betreut werden soll, die den Alltag nicht mehr gut genug alleine organisieren kann?

Bei einer Seniorenbetreuung zu Hause leistet die osteuropäische Betreuungskraft gerne Gesellschaft.

Simpel und effektiv – Gesellschaft leisten:

Es klingt so simpel, ist aber doch so wichtig. Alleine die Gesellschaft ist für einen Menschen, geschweige den einen Senioren sehr wichtig. Er fühlt sich nicht mehr alleine, kann mit jemandem sprechen, einem anderen an seinen Gedanken teilhaben lassen und gewisse Dinge wieder gemeinsam erleben. Dazu zählen auch das Hervorholen von Erinnerungen, einfühlsame Unterhaltungen, gemeinsames Lesen bzw. Vorlesen, Musik hören, das Lösen von Rätseln oder Bastelarbeiten. Unterhaltungen, gemeinsame Spiele und Unternehmungen halten das Gehirn fit und schenken den Senioren schöne Stunden.

Die Betreuungskraft hilft der pflegebedürftigen Person im Haushalt.

Die Hilfe im Haushalt:

Senioren gestehen es sich oftmals nicht ein, dass sie alltägliche, simpel erscheinende Aufgaben nicht mehr meistern können. Sie wollen sich noch selbständig fühlen oder zumindest den Schein nach außen hin wahren. Doch viele dieser Tätigkeiten werden im Alter zunehmend schwieriger. Ein Betreuer kann genau an diesen wunden Punkten helfen und unterstützen.

Die Betreuungskraft betreut die pflegende Person rund um die Uhr.

Eine Betreuung bei Demenz:

Menschen die an einer Demenz erkrankt sind brauchen oft rund um die Uhr Hilfe. Da sie oft orientierungslos sind und eine erhöhte Sturzgefahr besteht, bietet die Seniorenbetreuung zu Hause den Vorteil, dass die Betreuungskraft im Zuhause der betroffenen Person lebt und verfügbar ist.

Zu der Seniorenbetreuung zu Hause gehört auch Hilfe während der Nacht dazu.

Die Nachtbereitschaft:

Natürlich kann auch nachts etwas passieren, wenn der zu betreuende Mensch die Toilette aufsucht und ausrutschen sollte oder sich stößt. Eine „Nachtwache“ sorgt vor allem auch bei den Angehörigen für mehr Ruhe und Gewissheit, dass sich der geliebte Mensch in guter Obhut befindet.

Die Pflegekraft begleitet die pflegebedürftige Person auf Reisen und Ausflüge.

Eine Reise-, Freizeit-, Ausflugsbegleitung:

Auch ein älterer Mensch sollte sich nicht zu Hause in den bekannten eigenen vier Wänden vergraben, sondern noch aktiv am Leben teilnehmen. Das fördert nicht nur physische Aspekte wie Mobilität und Gleichgewichtssinn, sondern auch die psychische Fitness. Betreuer können Senioren dabei unterstützen, indem sie Ausflüge organisieren, zum Spazieren animieren oder eine helfende Begleitung bei einer Reise sind.

Bei der Seniorenbetreuung ist die Grundpflege in den Leistungen enthalten.

Die Unterstützung bei der Grundpflege

Unter Grundpflege versteht man alltägliche Grundverrichtungen die die Körperpflege, Mobilität, Ernährung, vorbeugende Maßnahmen und Übungen, Kommunikation und die Förderung der Selbstständigkeit der pflegebedürftigen Person beinhaltet.

Die Betreuungskraft hilft bei diversen Erledigungen.

Eine Hilfe bei Erledigungen:

Es fallen regelmäßige Erledigungen an die von Senioren und pflegebedürftigen Personen unter Umständen nicht mehr alleine ausgeführt werden können. Auch hier unterstütz die Betreuungskraft und nimmt nicht nur der betroffenen Person, sondern auch den Angehörigen Arbeit und Sorgen ab. Hierzu gehören unter anderem Arztbesuche, Einkäufe, Amtsgeschäfte, Briefe aufgeben oder Bankgeschäfte erledigen.

Ein gutes Gefühl mit unserer Betreuung für Senioren rund um die Uhr

Die erläuterten Arten der Betreuung von betagten Personen erlauben es den Angehörigen sich einerseits sicher zu fühlen, da sie ihre Verwandten gut versorgt wissen. Andererseits plagen sie keine Schuldgefühle verursacht durch den Umstand, dass sie ihre Senioren nicht selbst betreuen wollen oder können. Die Pflege eines Angehörigen umfasst viele Aufgaben die nicht nur zeitintensiv sind, sondern auch für einen Angehörigen unangenehm sein können, wenn es beispielsweise um die Intimpflege geht. Es stellt zusätzlich eine emotionale Belastung dar, einen geliebten Menschen in einer schwachen Position zu sehen. Da für die Pflege in der Woche bis zu 63 Stunden an Arbeit anfallen, bedeutet dies für die Hauptpflegeperson einen enormen Einschnitt in das eigene Privatleben und die Freizeitgestaltung. Gepaart mit der psychischen Belastung kann dies schnell zu eigenen Krankheiten führen, unter der die Hauptpflegeperson leiden kann. Schlussendlich bedeutet die Betreuung von Senioren durch Pflegepersonal aus dem europäischen Ausland also nicht nur eine enorme Kosteneinsparung sondern auch eine ebenso große psychische und physische Entlastung.

Der Zukunft der Seniorenbetreuung wird hiermit ein zusätzlicher Baustein hinzugefügt der, im Sinne der Bedürfnisse der Betroffenen, eine Eins-zu-Eins-Betreuung zu Hause ermöglicht.
Sprechen Sie uns auf diese besondere Art der Versorgung älterer Menschen an! Unser SunaCare Team besteht aus erfahrenen Spezialisten in dieser Branche.

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