Sehstörungen im Alter

Mit zunehmendem Alter sieht jeder Mensch anders. Das liegt allein an der natürlichen Gelbfärbung der Linse, die mit dem Alter immer stärker wird. Diese Verfärbung verändert die Farbwahrnehmung im Allgemeinen. Doch neben natürlichen Problemen nehmen auch ernsthafte Erkrankungen der Augen zu. Vom Grauen Star, der Makuladegeneration oder dem Glaukom ist das Krankheitsbild vielfältig. Diese Schwächungen der Sehleistung schränken vor allem die Lebensqualität von Senioren ein. Doch 70 Prozent der Generation 55+ ahnt nichts vom Risiko der schwindenden Sehleistung.

In Deutschland kümmern sich 8.000 Augenärzte um über 1 Millionen sehbehinderte Menschen. Vor allem ältere Menschen klagen dabei über Sehstörungen. Dies bedeutet ein großes Problem, sind die täglichen Anforderungen an das Auge doch enorm. Sei es der Blick auf den Fernseher oder den Computermonitor, starke UV- und Feinstaubbelastung oder die trockene Zimmerluft in der Wohnung. Hinzu kommen genetische Veranlagungen oder auch das Tragen von Kontaktlinsen, die das Auge beanspruchen und Krankheiten wie beispielsweise eine Netzhautablösung fördern.

Volkskrankheit Grauer Star schnell behandeln

Der Graue Star, auch Katarakt genannt ist durch die steigende durchschnittliche Lebenserwartung längst eine Volkskrankheit. Hier findet eine Trübung der Augenlinse statt, die ohne die richtige Behandlung zum Erblinden führen kann. Im Gegensatz zu früher findet heute ein operativer Eingriff zügig statt. Es handelt sich hierbei um die einzige wirksame Therapie, da Augentropfen und Tabletten nicht helfen, um die Trübung der Linse aufzuhalten.

Dem entgegen steht der Grüne Star, das Glaukom, das auf eine Schädigung des Sehnervs durch zu hohen Druck im Augeninneren hinweist. Hier ist es wichtig, die Krankheit möglichst früh zu erkennen. Denn mit fortgeschrittenem Alter steigt die Sehminderung und Mediziner können die Krankheit nur auf dem Level stoppen, auf dem sie festgestellt wurde. Hier helfen vor allem Augentropfen zur Behandlung.

Anzeichen einer Erblindung im Alter

Zu einer häufigen Krankheit gehört die Makuladegenration, die die Sehschärfe auf der Netzhaut schwinden lässt. Sie lässt sich mit Tabletten behandeln. Seltener kommt es zu einer Netzhautablösung, die allerdings sofort behandelt werden muss, da sonst das betroffene Auge erblindet. Doch wann kann es zur letztendlichen Erblindung kommen? Können ältere Menschen einen Teil ihrer Umgebung nicht mehr richtig Wahrnehmen und bekommen einen Tunnelblick mit blinden Flecken, sind das erste Anzeichen. Auch sehr trockene und gerötete Augen sowie ein zunehmender Schleier vor der Linse sind Anzeichen, dass die Sehkraft bis zur völligen Erblindung schwinden kann. Hier hilft nur der Gang zum Augenarzt um sich überprüfen zu lassen.

Bei Fragen kontaktieren Sie uns

  • 100% legal
  • über 1.000 zufriedene Kunden
  • 98,4% Weiterempfehlung


Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.