Pflegekräfte bei Demenz

Demenz ist als Krankheit ein sehr undankbares Thema. Zum einen ist eine echte Prävention heute noch nicht möglich, da die Ursachen für eine demenzielle Erkrankung unklar sind. Zum anderen ist Demenz bis heute nicht heilbar. Gut geschulte Pflegekräfte – insbesondere polnische Pflegekräfte sind für die Betreuung demenziell erkrankter Personen damit eine echte Bereicherung und spielen eine essentielle Rolle, um diese Volkskrankheit in einer angemessenen Lebensqualität für alle Betroffenen (Pflegeperson und Angehörige) geregelt zu bekommen.

Demenzielle Erkrankungen in Deutschland

In Deutschland sind rund 1,5 Millionen Menschen an Demenz erkrankt. Im Laufe der kommenden Jahre wird diese Zahl bis 2050 auf geschätzte 3 Millionen rasant ansteigen. Dies entspricht einer Verdoppelung, woraus sich eine enorme gesellschaftliche Herausforderung ergibt. Der Grund für dieses rasante Wachstum wird in der Medizin sehr häufig mit dem grundsätzlichen Anstieg der Lebenserwartung und damit mit einer ebenso stark Wachsenden Zahl von Menschen über den 65. Lebensjahr erklärt. Ein zusätzliches Argument wird teilweise mit unserer Lebensführung – insbesondere der Ernährung – in Verbindung gebracht. Im Ergebnis ist völlig offen, was zu Demenz führt, also welches Verhalten man anpassen müsste, um Demenz zu verhindern.
Da sich Demenz über einen langen Zeitraum fast ausschließlich die geistige Fitness beeinträchtigt und körperlich nahezu keine Einschränkungen verursacht, wurde Demenz sehr lange von der Pflegebedürftigkeit ausgeklammert. Dies obwohl der Betreuungsbedarf bei demenzielle erkrankten Menschen enorm hoch ist. Menschen mit einer demenziellen Erkrankung verlieren schrittweise die Orientierung, werden immer vergesslicher und haben selbst keine Wahrnehmung dazu. Das bedeutet, dass es eine zusätzliche Herausforderung ist, seinem liebsten Verwandten mitzuteilen, dass eine Veränderung stattfindet und Unterstützung im Alltage erforderlich wird.

Geschulte Pflegekräfte

Glücklicherweise hat sich das Verständnis der Pflegebedürftigkeit dieser Entwicklung angepasst. Bereits heute gibt es eine Pflegestufe für Demenz (Pflegestufe 0) und die Einschränkungen der Alltagskompetenz werden ergänzend den übrigen Pflegestufen 1, 2 und 3 als erschwerendes Merkmal hinzugefügt. Die Betreuung von Demenzerkrankungen ist auch Gegenstand in der Beschulung von Pflegekräften. Selbst ausländische Pflegekräfte kennen sich mit diesem Krankheitsbild gut aus. Schließlich ist Demenz keine Krankheit, die allein in Deutschland besteht. Vielmehr handelt es sich um ein Krankheitsphänomen, das sich in allen westlichen Gesellschaften zunehmend verbreitet.
Mit dem Inkrafttreten des Pflegestärkungsgesetzes zum 01.01.2017 wird insbesondere für die Unterstützung der häuslichen Pflege qualifiziertes Personal, die Ihre Qualifizierung nach den Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes nachweisen können finanziell spürbar gefördert. Angehörige können damit geschulte ausländische Pflegekräfte zur Pflege in häuslicher Gemeinschaft – sogenannte 24-Stunden-Pflege – finanziell gefördert in Anspruch nehmen.
Ausländische Pflegekräfte sind allerdings bereits heute auch Alltag in den etablierten Einrichtungen der Altenpflege, wie Altersheimen und Pflegediensten. In Deutschland lässt sich die Versorgung von Pflegebedürftigen Menschen ohne Unterstützung ausländischer Pflegekräfte nicht mehr realisieren. Es gibt einfach zu wenige deutsche Pflegekräfte und gleichzeitig eine kontinuierlich wachsende Zahl von Pflegebedürftigen.

Polnische Pflegekräfte

Polnische Pflegekräfte

Hier spielen insbesondere polnische Pflegekräfte eine besondere Rolle. Bereits seit Jahren leisten polnische Pflegekräfte in deutschen Familien einen enormen Beitrag, demenziell erkrankte Pflegebedürftige zu versorgen. Dabei überwinden diese Damen wir selbstverständlich sprachliche und kulturell Barrieren und stellen sich den gesellschaftlichen Vorbehalten. Warum gehen polnische Pflegekräfte aber so selbstverständlich mit dem Thema „Pflege älterer Menschen“ um. Sie scheinen eine natürliche Empathie dafür zu haben. Dies gilt im Übrigen nicht nur für polnische sondern auch für Pflegekräfte aus anderen ost- und südeuropäischen Ländern. Der Grund dafür liegt auf der Hand: in diesen Ländern ist das Familienleben auf Zusammenleben von mehreren Generationen im gleichen Haushalt ausgerichtet. Das bedeutet, dass nahezu alle ausländischen Pflegekräfte ihre Erfahrungen bereits aus der Familie mitbringen, in der sie sich bereits in jungen Jahren um die eigene Großmutter und die gleichzeitig auch um die Kleinkinder der Familie gekümmert haben. Die dabei auftretenden Herausforderungen, die sich aus den Krankheitsbildern ergeben, sind bereits erlernt. In Deutschland und weiteren westeuropäischen Ländern sorgt die berufsmäßig geforderte Mobilität dafür, dass Familien überwiegend auseinandergezogen werden. Das Zusammenleben in mehreren Generationen ist schrittweise eher zu einer Ausnahme geworden.

24 Stunden Pflege in häuslicher Gemeinschaft

Was sich allerdings nicht geändert hat, ist der Wunsch pflegebedürftiger Menschen im eigenem Zuhause wohnen bleiben zu dürfen. Niemand möchte wirklich in ein Altersheim. Ältere Menschen erleben diesen Schritt als letzte Station ihres Lebens und verlieren im Altersheim in der Regel sehr schnell den Sinn weiterzuleben. Im Ergebnis liegt die durchschnittliche Lebenserwartung in Altersheimen nach Einzug unterhalb von 12 Monaten.
Angehörige wissen sich in dieser Situation oft nicht anders zu helfen.
Eine Alternative ist jedoch die Betreuung und Pflege in häuslicher Gemeinschaft, sogenannte 24 Stunden Pflege durch den Einsatz polnischer Pflegekräfte oder Pflegekräften aus anderen europäischen Ländern wie Spanien oder Ungarn.
Bis heute haben sich einige seriöse Unternehmen in dieser Branche etabliert, die auf die Einhaltung der Qualität in der häuslichen Pflege genauso achten, wie die Einhaltung aller grenzüberschreitenden und nationalen Anforderungen sowie die kulturellen Besonderheiten elegant vermitteln.

Polnische Pflegekräfte mit SunaCare – so einfach geht’s

SunaCare gehört hier seit nunmehr 5 Jahren zu den etablierten Unternehmen. Nachdem Sie uns online oder telefonisch (kostenfrei unter 0800 30 600 63 00) Ihre Situation und den Bedarf des zu pflegenden Menschen beschrieben haben, erhalten Sie von uns ein für Sie unverbindliches Angebot, das bereits auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Personalvorschläge enthält. Gemeinsam mit unserem Team treffen Sie dann die Entscheidung, welche Betreuungskraft für Ihren Auftrag infrage kommt. Wenn Sie Ihre Wahl schließlich getroffen haben, übernehmen wir alle organisatorischen Schritte wie die An- und Abreise. Darüber hinaus bleiben wir während des gesamten Betreuungszeitraums an Ihrer Seite und beraten Sie in allen wichtigen Fragen. Wir erläutern Ihnen dabei zum Beispiel, wie Sie für die Kosten finanziellen Ausgleich beantragen und welcher Höhe dies möglich ist.

SunaCare Konzept So funktioniert es

Wir beraten Sie gern zu den Details, den Voraussetzung und Ihren Finanzierungsmöglichkeiten einer 24-Stunden-Pflege und erstellen Ihnen kostenfrei und unverbindlich ein persönliches Angebot mit konkreten Personalvorschlägen.

 

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