Pflege bei Demenz

Bei einer Demenz verliert der Mensch sein Kurzzeitgedächtnis sowie seine körperlichen und geistigen Fähigkeiten. Die Beeinträchtigungen greifen mitunter auch die Sprache und die motorischen Fähigkeiten an, so dass die Person ständig auf Hilfe angewiesen ist und eine 24 Stunden Betreuung rund um die Uhr je nach Krankheitsverlauf schnell unverzichtbar wird. Dabei steigt das Risiko einer Demenzerkrankung mit steigendem Alter zunehmend an. Bei Senioren über 90 Jahre liegt der Anteil an Demenzerkrankten bei fast 35 Prozent. Der Anteil der Betroffenen, die aufgrund ihrer Demenz als pflegebedürftig eingestuft werden, beträgt dabei 90 Prozent.

Diagramm Anteil Demenzerkrankter nach Altersgruppen

 

Eine Demenzkrankheit kann unterschiedliche Ursachen haben und ist auf unterschiedliche Arten behandelbar. Möglichst sollte schon bei den ersten Anzeichen einer Demenz mit Behandlungen begonnen werden, die den Krankheitsverlauf verzögern. An Demenz erkrankte sollten, soweit es Ihnen noch möglich ist, an Gedächtnistrainings teilnehmen, um einer Verschlimmerung der Krankheit entgegenzuwirken. Durch positive Ergebnisse kann so das Selbstwertgefühl des Demenzkranken gesteigert werden.

 

Die Pflege bei Demenz erfolgt oft durch Angehörige

Demenzkranke werden heute immer noch hauptsächlich in privaten Haushalten gepflegt. Die Betreuung übernehmen in den meisten Fällen die Frauen der betroffenen Familien wie Tochter oder Partnerin. Die Pflege bei Demenz ist jedoch keine leichte Aufgabe. Die Angehörigen unterliegen bei der Pflege hohen Anforderungen, die sehr an die Psyche gehen können und das eigene Familienleben schwer belasten können. Ebenfalls verschlechtert sich oftmals die eigene Gesundheit und auch soziale Schwierigkeiten sind keine Seltenheit. Viele Pflegepersonen kommen irgendwann mit den plötzlichen Aggressionen und anderen auffälligen Verhaltensweisen der Demenzkranken nicht mehr klar und fühlen sich zunehmend überfordert und allein gelassen.

 

Häusliche Pflegedienste

In diesen Fällen sollten Alternativen zur häuslichen Pflege durch Angehörige gefunden werden, um diese zu entlasten. Es gibt beispielsweise die häusliche Krankenpflege, die bei Körperpflege oder Nahrungsaufnahme des Demenzkranken Unterstützung leisten. Auch die häuslichen Pflegedienste bieten Leistungen von der Medikamentengabe bis hin zur Verabreichung von Injektionen durch ausgebildetes Pflegepersonal. Zur Entlastung der pflegenden Angehörigen bieten einige Institutionen tageweise die Teilnahme an ambulanten Betreuungsgruppen für Demenzkranke als ehrenamtliche Leistung an. Freiwillige Helfer schaffen ebenfalls Freiräume für die Angehörigen, indem sie stundenweise zu den Kranken in die Wohnung kommen und dort Pflegeaufgaben sowie Haushaltsarbeiten übernehmen.

 

Tagesstätten und Kurzzeitpflege

Pflege bei Demenz

Die Altenpflege zu Hause kann für die Demenzkranken zunächst von Vorteil sein. Irgendwann ist aber die Pflege bei Demenz durch die Verwandten nicht mehr zu leisten. Tagespflegeeinrichtungen sind nun die richtige Adresse. In speziellen Tagesstätten für Demenzkranke werden die Betroffenen an den vereinbarten Tagen von geschultem Pflegepersonal betreut. Das Wohlbefinden der Demenzkranken profitiert hier von einem systematischen und strukturierten Tagesablauf. Nicht zu vergessen ist das Angebot der Kurzzeitpflege in Stationären Pflegeeinrichtungen für maximal achtundzwanzig Tage jährlich. Falls ein Urlaub der Pflegeperson ansteht oder bei anderen Verhinderungsfällen, übernimmt die Pflegeeinrichtung für einen bestimmten Zeitraum die Aufgaben der Pflege. Zusätzlich nehmen aber auch die Urlaubsangebote für Demenzkranke selbst zu. Hierbei werden persönliche Bedürfnisse des Kranken und der pflegenden Angehörigen berücksichtigt.

 

24 Stunden Betreuung Demenzkranker zu Hause

Demenzkranke können auch legal von ausländischen Pflegekräften innerhalb der EU betreut werden. Voraussetzung hierfür ist, dass die Voraussetzungen der EU-Dienstleistungsfreiheit eingehalten werden. SunaCare gehört zu den führenden Anbietern dieser Branche. Wir vermitteln Ihnen Unterstützung für die Pflege bei Demenz aus der EU in Form einer 24 Stunden Betreuung. Das zu Ihnen entsandte Personal zieht dabei in den Haushalt der zu betreuenden Person ein und steht damit im Rahmen einer Rufbereitschaft 24 Stunden pro Tag zur Verfügung. Nach ca. 3 Monaten organisieren wir für Sie einen nahtlosen Wechsel.

Die Vorteile dieses Angebots liegen auf der Hand: Die an Demenz erkrankten Personen müssen die eigene Wohnung nicht verlassen oder gar aufgeben, um in ein Pflegeheim umzuziehen, denn die Pflegekräfte wohnen direkt bei ihnen. Das vertraute und Sicherheit stiftende Umfeld bleibt erhalten, was betroffene Personen eine unbezahlbare Lebensqualität ermöglicht.

Lassen Sie sich zu dieser Alternative von SunaCare beraten. Nehmen Sie dafür einfach ganz unverbindlich und für Sie kostenfrei Kontakt zu uns auf.

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