Ihre Eltern oder Großeltern bauen langsam aber sicher körperlich oder geistig ab und schaffen es nicht mehr den Alltag alleine zu bewältigen? Sie haben ein Familienmitglied, das an Demenz erkrankt ist? Sie hegen die Befürchtung, einem Angehörigen, der nicht mehr im Vollbesitz seiner Kräfte ist,...

In Deutschland leben nach dem Maßstab des Pflegeversicherungsgesetzes mehr als 2,5 Millionen pflegebedürftige Personen, über 70% von diesen meist älteren Personen werden dabei in den eigenen vier Wänden betreut. Diese Zahl ist aus verschiedenen Gründen so hoch: Gerade ältere Menschen haben eine innige emotionale Bindung...

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat diese Woche in einem Urteil festgelegt, wie genau Patientenverfügungen den Willen des Betroffenen widerspiegeln muss, um in bestimmten Situationen angewendet zu werden. Wenn allein die Rede von einer Ablehnung „lebenserhaltender Maßnahmen“ ist, dann ist das nicht ausreichend.Der BGH entschied in einem...

Seit einigen Jahren steigt die Zahl der Einbrüche wieder. Im Jahr 2015 etwa wurde laut Angaben der Polizei ein Anstieg von 9,9 Prozent verzeichnet. Insgesamt gab es knapp 170.000 Fälle. Dazu zählen tatsächliche Einbrüche und solche, die erfolglos blieben. Denn die etwas ungewöhnliche gute Nachricht...

Ausgaben für Pflege- und Betreuungsleistungen können von der Steuer abgesetzt werden. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten – je nachdem, um welche Art von Leistungen es sich handelt. Wurden sogenannte „haushaltsnahe Dienstleistungen“ in Anspruch genommen, so sind die Aufwendungen dafür nach § 35a Einkommenssteuergesetz (EStG) steuerlich begünstigt. 20 Prozent der Ausgaben können jährlich abgesetzt werden, höchstens jedoch ein Betrag von 4.000 Euro. Dabei muss es sich allerdings um Arbeitskosten, also etwa Gehälter, handeln. Materialkosten sind nicht absatzfähig. Will man diese Art von Leistungen nach § 35a EStG absetzen, so ist keine Pflegestufe notwendig und auch keine sonstigen offiziellen Nachweise einer Pflegebedürftigkeit oder der Bezug von Leistungen der Pflegeversicherung.

Demenz ist als Krankheit ein sehr undankbares Thema. Zum einen ist eine echte Prävention heute noch nicht möglich, da die Ursachen für eine demenzielle Erkrankung unklar sind. Zum anderen ist Demenz bis heute nicht heilbar. Gut geschulte Pflegekräfte – insbesondere polnische Pflegekräfte sind für die Betreuung demenziell erkrankter Personen damit eine echte Bereicherung und spielen eine essentielle Rolle, um diese Volkskrankheit in einer angemessenen Lebensqualität für alle Betroffenen (Pflegeperson und Angehörige) geregelt zu bekommen.

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat diese Woche in einem Urteil festgelegt, wie genau eine Patientenverfügung den Willen des betroffenen widerspiegeln muss, um in bestimmten Situationen angewendet zu werden. Wenn allein die Rede von einer Ablehnung „lebenserhaltender Maßnahmen“ ist, dann ist das nicht ausreichend.

Wer heute stirbt, hinterlässt nicht nur herkömmliche Vermögenswerte, sondern sehr wahrscheinlich auch die Spuren seines Lebens im Internet: Konten für das Online-Banking, für Netflix und Amazon, für Ebay und diverse soziale wie berufliche Netzwerke. Während die Handhabung weltlicher Güter nach unserem Tod ausführlich gesetzlich geregelt ist, fehlen für den digitalen Nachlass oftmals die entsprechenden rechtlichen Grundlagen. Das Recht hinkt in diesem Bereich den technologischen Entwicklungen hinterher. Das heißt: Erben und Hinterbliebene erhalten nicht automatisch auf alles Zugriff. Zahlungen für ein Netflix-Konto werden so unter Umständen weiter abgebucht, der verstorbene Nutzer bleibt auf Facebook registriert, weiterhin Kunde von Amazon oder Ebay und generell überall im Netz präsent, wo er sich einmal angemeldet hat.

Nach wie vor gilt in Deutschland der Generationenvertrag. Meistens wird von ihm gesprochen, wenn es um die Renten geht. Den Generationenvertrag hat niemand abgeschlossen. Er ist jedoch die verkürzte Beschreibung für das Prinzip, dass die Jüngeren den Lebensabend der Älteren finanzieren. Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung charakterisiert den Generationenvertrag in einem Bericht zu dessen Zukunft als „idealtypische Beschreibung der Generationenbeziehungen in einer Gesellschaft ohne eine institutionalisierte Altersversorgung“.

Seit einigen Wochen veröffentlicht das unabhängige Recherchebüro Correctiv seine Ergebnisse zu einer umfassenden Untersuchung zum Zustand der Pflege in Deutschland. Als letztes erschien ein äußerst ernüchternder Undercover-Bericht eines Journalisten, der eine Woche lang als Bewohner in einem Altersheim verbrachte. Das Heim hatte vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK), der jährlich die Überprüfung der Pflegeheime in Deutschland durchführt, die Note 1,2 (sehr gut) erhalten. Diese sogenannten Pflegenoten sind seit ihrer Einführung umstritten und auch Correctiv kritisiert in seinen Veröffentlichungen immer wieder den Umstand, dass sie nicht aussagekräftig sind. So klaffen etwa die Erfahrungen des Undercover-Journalisten mit der offiziellen Bewertung des Heimes sehr stark auseinander.
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.