Häufige Fragen zur 24-Stunden Pflege und Haushaltshilfe

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen zu den Themen 24-Stunden Pflege und Haushaltshilfe für Familien und Senioren.

Wird 24h am Tag gearbeitet?

Arbeiten die Betreuerinnen 24 Stunden am Tag?

Nein, das ist weder tatsächlich noch rechtlich möglich! Der Begriff „24-Stunden-Pflege“ weist lediglich darauf hin, dass die Pflegekraft in den Haushalt der Pflegebedürftigen einzieht und damit Teil der häuslichen Gemeinschaft wird. Grundsätzlich gilt das jeweilige Arbeitsrecht des Landes, aus dem die Betreuungskraft entsendet wurde – das bedeutet, dass dortige Arbeitgeber u.a. den Arbeitsvertrag in Übereinstimmung mit dem jeweilig einschlägigen ausländischen Arbeitsrecht gestalten. Dieser regelt u.a. auch die Arbeitszeiten. Innerhalb Deutschland gilt dann allerdings ergänzend auch das Deutsche Arbeitsrecht – allerdings vor allem in Bezug auf die Mindestanforderungen (insbesondere Höchstarbeitszeiten, Mindestlohn etc.). In der Regel haben die Betreuer ein 40-48 Stunden Arbeitswoche. Da sie zusammen mit der Pflegebedürftigen im selben Haushalt leben, sind sie grundsätzlich (z.B. bei Notfällen etc.) jederzeit verfügbar.

Die Freizeitgestaltung der Pflegekräfte wird immer in Absprache mit den Kunden und deren Möglichkeiten abgestimmt. Viele Familien organisieren zusätzlich einen oder zwei halbe freie Tage für die Pflegekraft in der Woche oder alle 2 Wochen, in dem die Betreuung z.B. von Familienangehörigen übernommen wird.

Wie regele ich meinen Nachlass?

Wer rechtzeitig seinen Nachlass regelt, kann seinen Lebensabend ruhiger genießen und erspart seinen Erben unter Umständen viele Sorgen. Außerdem hat man durch ein Testament die Kontrolle darüber, was mit dem eigenen Vermögen nach dem Tod passiert. (mehr …)

Mit wem schließe ich einen Vertrag ab?

Sie schließen den Dienstleistungsvertrag mit einem Unternehmen aus dem europäischen Ausland, sie sind also Auftraggeber bzw. Dienstleistungsempfänger.

Wie viel Vorlaufzeit benötigt man?

Die Organisation von der Personalvorstellung bis zur Anreise des gewählten Betreuers dauert in der Regel 5-7 Tage.

Kommt immer das gleiche Personal in den Haushalt?

In der Regel ist die Betreuung so organisiert, dass sich zwei bis drei Betreuungskräfte in einem Wechselsystem die Betreuung aufteilen und sich einmal in drei Monaten ablösen.

So ist eine ununterbrochene Betreuungsleistung jederzeit gewährleistet.

Was geschieht, wenn sich der Pflegeaufwand später verändert?

Grundlage für die Übernahme der pflegeunterstützenden Seniorenbetreuung ist der Abschluss eines entsprechenden Dienstleistungsvertrages.

Dort werden die Details und der Umfang der bei Ihnen erforderlichen Leistungen vertraglich geregelt. Sollte sich im Anschluss etwas am Leistungsumfang ändern, lässt sich der Dienstleistungsvertrag entsprechend anpassen. Hier lassen wir Sie nicht allein, sondern stimmen ggf. erforderliche Änderungen im Vorfeld eng mit Ihnen ab.

Sprechen die Betreuerinnen „deutsch“?

Ja. Es wird keine Betreuerin entsendet, die gar kein deutsch spricht.

Es gibt allerdings große Unterschiede in der sprachlichen Qualifikation. Diese hat – neben der fachlichen Qualifikation – auch Auswirkungen auf die Höhe der Dienstleistungskosten. Bei der Entscheidung über die Intensität der Deutschkenntnisse sollte stets mit abgewogen werden, wie entscheidend diese für die Umsetzung der pflegeunterstützenden Betreuungsleistung ist. Erfahrungsgemäß kommt es nicht entscheidend auf die sprachlichen Fertigkeiten an. Häufig ist eine gewisse sprachliche Barriere sogar Ansporn für die Pflegebedürftigen sich kognitiv auf eine neue Herausforderung einzulassen und so geistig flexibel zu bleibe oder wieder zu werden.

Muss ich die Betreuerin ausländerrechtlich anmelden?

Nein.

Sie schließen mit einem ausländischen Unternehmen einen Dienstleistungsvertrag.

Zur Erfüllung dieses Vertrages entsendet das Unternehmen einen seiner Mitarbeiterinnen (die Betreuerin) zu Ihnen. Diese Mitarbeiterin befindet sich zum Zeitpunkt der Entsendung in einem sozialversicherungspflichtigem Arbeitsverhältnis und übt die Tätigkeit hier in Deutschland für ihren Arbeitgeber aus. Dies ist von der EU-Dienstleistungsfreiheit rechtliche gedeckt.

Für Sie als Empfänger dieser Dienstleistung entsteht keine Meldepflicht.

Wie sind die Kündigungsfristen?

Die Kündigungsfrist zum Entsendunternehmen beträgt im Regelfall wechselseitig 14 Tage ohne Angabe von Gründen. Damit besteht ein geringes vertragliches Risiko.

Des Weiteren gibt es besondere Kündigungsmöglichkeiten (z.B. bei Ableben der zu betreuenden Person). In diesen Fällen ist die Kündigungsfrist bedeutend kürzer – abhängig vom jeweiligen Dienstleister zwischen 3 und 7 Tagen. SunaCare wird Sie in solchen Situationen eng begleiten und die Kommunikation dazu mit dem Entsendunternehmen übernehmen, sofern Sie das wünschen.

Wann wird die erste Rechnung fällig?

Die Vermittlungsgebühr an SunaCare wird erst nach erfolgreicher Vermittlung eines Dienstleisters (einschließlich der Personalauswahl und erfolgreichen Anreise) fällig und ist innerhalb von 14 Tagen zu begleichen.

Die Rechnung für die Seniorenbetreuung wird jeweils zum 1. des Folgemonats durch das Entsendeunternehmen erstellt und ist in der Regel innerhalb von 7 Tagen zu begleichen. Da wir jedoch mit verschiedenen Unternehmen zusammenarbeiten, kann dieses Procedere teilweise leicht abweichen.

Die Reisekosten werden direkt mit dem zu Ihnen entsandten Personal in Höhe des tatsächlichen Aufwands beglichen.

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