Demenz und Vergesslichkeit im Alter

Mit dem Alter werden Senioren zunehmend vergesslicher. Dies ist als ein ganz natürlicher Prozess anzusehen und entwickelt sich von Person zu Person unterschiedlich. Zu differenzieren ist diese fortschreitende Vergesslichkeit von der Krankheit Demenz. Obgleich in der Medizin verschiedene Formen diversifiziert werden, haben alle ein Leiden gemein: der langsame Verlust der intellektuellen Fähigkeiten. Neben einer im Zeitverlauf stärker werdenden Vergesslichkeit ist auch eine Veränderung des Verhaltens sowie der Persönlichkeit des Betroffenen nicht selten. Selbst durch die Fortschritte im Bereich des Gesundheitswesens ist die Krankheit nach wie vor nicht heilbar. Jedoch lassen sich die Symptome durch eine entsprechende Behandlung maßgeblich reduzieren. Sehr wichtig ist es dabei, dass die Krankheit früh erkannt und behandelt wird.

Die Anzeichen – Demenz erkennen

Die Krankheit äußert sich bereits in einem sehr frühen Stadium mit zahlreichen Symptomen. Das deutlichste Anzeichen für eine aufkeimende Demenz ist eine allgemeine Orientierungslosigkeit. Auch eine fortlaufende Verschlechterung der Gedächtnisleistung sowie eine Einschränkung des Kurzzeitgedächtnisses gelten als deutliche Warnsignale. In den frühen Stadien der Demenz gehen oftmals eine Verringerung des Sprachvermögens sowie Probleme beim Kopfrechnen einher. Diese Symptome sind jedoch nur dann als bedenklich angesehen, wenn der Abbau der intellektuellen Leistung rasch verläuft. Ein schleichender Abbau der geistigen Fähigkeiten im hohen Alter ist ganz natürlich und ist nicht durch eine geistige Erkrankung bedingt. Insbesondere in körperlich oder geistig anstrengenden Zeiträumen ist ein vorübergehender Rückgang der Konzentrationsfähigkeit absolut normal und unbedenklich. Um Unsicherheiten gänzlich zu vermeiden, ist der Gang zu einem Spezialisten unumgänglich. Dieser kann mit einfachen Tests feststellen, ob eine Erkrankung vorliegt oder nicht.

Die Behandlungsmöglichkeiten – Zweigleisig fahren

Sollte eine Demenzerkrankung diagnostiziert werden, stehen dem Betroffenen grundsätzlich zwei verschiedene Behandlungswege offen: Medikamentös und Nicht-Medikamentös. Da bis Dato keine Heilungsmöglichkeiten bestehen, ist es das Ziel, eine möglichst große Verzögerung der Krankheit zu erreichen. Im Idealfall sind dabei alle Möglichkeiten auszuschöpfen.

Die Art der medikamentösen Behandlung ist abhängig vom Stadium. Diese werden nach dem Ausmaß des Verfalls der geistigen Fähigkeiten bemessen. Bei einer leichten bis mittelschweren Demenz empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Neurologie vorrangig Cholesterinhemmer wie Galantamin oder Donepezil. Im fortgeschrittenen Stadium kommt der Wirkstoff Memantin zum Einsatz.

Ergänzend zur medikamentösen Behandlung werden von den Ärzten oftmals alternative Therapien empfohlen. Weit verbreitet ist die Ergotherapie, in dessen Rahmen die Bewältigung von Alltagsaufgaben im Vordergrund steht. Durch das anhaltende Training soll die Handlungsfähigkeit der Betroffenen wiederhergestellt und somit die Lebensqualität erhöht werden. Weiterhin kommen auch künstlerische und kognitive Therapien zunehmend häufiger zur Anwendung.

Um einer Demenzerkrankung vorzubeugen ist vor allem eine gesunde Ernährung sehr wichtig. Die konsumierten Lebensmittel sollten weitestgehend frei von Chemie sein. Ebenso sind ausreichende Bewegung und ein erholsamer Schlaf wirksame Mittel um einer Demenzerkrankung zu entgehen.

Betreuung & Pflege zu Hause

  • 100% legal
  • über 1.000 zufriedene Kunden
  • 98,4% Weiterempfehlung


Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.