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Portrait Foto einer älteren Dame im eigenen Zuhause

Kurzsichtigkeit

Bücher, Zeitungen, Computer, Smartphones: Was uns informiert, die Arbeit vereinfacht oder Kontaktwege verkürzt, das ändert auch unsere Sehgewohnheiten. Seit Gedrucktes für alle jederzeit und überall verfügbar ist und seit vor etwa 30 Jahren Computer Büros und Privathaushalte eroberten, verbringen wir immer mehr Zeit mit dem Blick auf digitale Buchstaben und Bildschirme. Arbeit haben dabei vor allem die Augen: Der Muskel, der die Linse in unserem Sehorgan einstellt, muss das Bild auf die Nähe fokussieren.

Kurzsichtigkeit beginnt häufig im Kindesalter

Der zunehmende Anteil an Nahsicht macht jedoch nicht nur Arbeit, sondern löst im Auge auch Anpassungsprozesse aus. Die direkte Folge ist Kurzsichtigkeit. Deren gewöhnliche Form beginnt häufig in einem für das Auge sensiblen Alter von sechs bis zehn Jahren, und parallel zur Klassenstufe steigt der Anteil der Brillenträger. Wenn Kinder ihre Augen auf Schulheft und Bücher richten, wächst ihr Augapfel in die Länge. Der Blick auf weiter entfernte Objekte wird dadurch unscharf, weil der Brennpunkt vor die Sehzellen der Netzhaut rückt.

Kurzsichtigkeit: Bildung entscheidender Faktor

Je mehr und intensiver die Menschen lesen oder am Computer arbeiten, so folgern die Forscher, desto häufiger wirkt sich dies auf die Augen aus. Auf den Punkt gebracht: Bildung macht kurzsichtig. Dennoch spielt auch das Erbgut eine gewisse Rolle. In einer kalifornischen Studie stieg die Rate bei 14-Jährigen von 10 auf 30 Prozent an, wenn Kurzsichtigkeit bei einem Elternteil vorlag, und auf 60 Prozent, waren beide Eltern betroffen.

Bei allen Enttäuschungen und Problemen im Bereich der Vorbeugung gibt es aber buchstäblich einen Lichtblick: Fehlendes Tageslicht scheint der zweite Umweltfaktor zu sein, der die Epidemie der Kurzsichtigkeit verursacht. Selbst in hellen Schulzimmern ist das Licht zu schwach. Umgekehrt lässt sich die Kurzsichtigkeit durch Tageslicht bremsen. Das belegt mittlerweile eine Reihe von Studien mit Kontrollgruppen. So konnten Forscher in Taiwan die Rate der Sehschwäche bei jenen Versuchsteilnehmern deutlich vermindern, die in den Schulpausen auf den Hof geschickt wurden.

Es gibt sogar eine mögliche biochemische Erklärung für den Effekt: Die Ausschüttung des Botenstoffs Dopamin im Auge steigt durch die stärkere Beleuchtung – und Dopamin hemmt die Entwicklung der Kurzsichtigkeit. Wer dem Augenoptiker das Geschäft vermiesen will, sollte die Kinder nach der Schule eine Stunde rausschicken. Danach klappt es vielleicht auch mit den Hausaufgaben besser.

Sehstörungen: Fusseln, Flimmern, Lichtblitze

Wird das Sehen plötzlich beeinträchtigt, sollte ein Augenarzt die Symptome abklären. Denn sie sind nicht immer harmlos. Plötzlich tauchen sie auf und schwimmen wie Fusseln im Blickfeld herum: Die schwebenden Pünktchen oder Fäden werden auch als fliegende Mücken beschrieben und nach dem französischen Ausdruck als „Mouches volantes“ bezeichnet. Besonders vor einem einfarbigen, hellen Hintergrund wie einer weißen Wand machen sie sich bemerkbar. Sie stören bisweilen, sind jedoch harmlos.

Es handelt sich dabei um eine normale, altersbedingte Schrumpfung des Glaskörpers. Die Trübungen bestehen aus Kollagenfasern, die sich mit den Jahren verdichten und dann als Fusseln oder, Fliegen wahrgenommen werden.

Was tun, wenn die Sehstärke im Alter abnimmt

Viele Senioren leiden im Alter unter einem sich verschlechternden Augenlicht. Dabei muss nicht immer eine ernsthafte Erkrankung wie beispielsweise in Form des grauen Stars vorliegen. Oftmals kommt es bei Pensionären zu einer bemerkbaren Abnahme der Tränenflüssigkeit oder zu einem gestörten Fettfilm. Das Ergebnis sind in diesen Fällen nicht selten gereizte Augen. Während bei Vorliegen der letztgenannten Diagnosen trockene Augen meist gut behandelbar sind, benötigen ältere Menschen mit altersbedingten Augenkrankheiten, die sich schlecht bis gar nicht kurieren lassen, an der einen oder anderen Stelle Hilfe im Alltag. Die Frage ist hierbei nicht, wo diesen Senioren Aufgaben abgenommen werden kann, sondern wie man sie gezielt unterstützt bei der Bewältigung ihrer regelmäßigen Tätigkeiten, z. B. rund um den Haushalt. Entsprechend könnte in solchen Fällen eine Haushaltshilfe von großem Nutzen sein, welche einem bei den kleinen und den großen Verrichtungen des Alltags zur Seite steht.

Deutschlands Wohnungen sind unzureichend mit Fahrstühlen ausgestattet

Wohnen zu Hause – Sind deutsche Wohnungen seniorengerecht?

Aufzüge – Mangelware

In Deutschland müssen zehn Millionen Senioren in Wohnungen leben, die nicht über einen altersgerechten Aufzug verfügen. Etwa 400.000 Wohngebäude müssten nachträglich mit einem Aufzug ausgestattet werden, um ausreichend Wohnungen mit barrierefreiem Aufzug für Senioren bereitstellen zu können. Die Kosten für diese Modernisierungen belaufen sich auf insgesamt 32 Milliarden Euro – so das Ergebnis der Studie „Aufzugsarmut: Wie altersgerecht sind Deutschlands Wohnhäuser?“.

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Gruppe bei der Seniorengymnastik

Bewegungsübungen – auch im Alter hilfreich

Zu viel davon ist schlecht, zu wenig aber erst recht: Bewegung ist der eigentliche Sinn und Zweck eines Gelenks, dafür wird es gebraucht. Es verbindet als mobiles Element die unbeweglichen Knochenanteile miteinander. Doch wer ein Gelenk wie das Knie nicht regelmäßig belastet, riskiert, dass es irgendwann nicht mehr gut funktioniert, dass es nicht mehr „geschmiert“ wird. weiterlesen …

Alpakas

Alpakas in der Altenpflege

Bereits seit vielen Jahren wird in Pflegeheimen der Einsatz von Tieren als therapeutische Unterstützung praktiziert. Sie stehen den Bewohnern als gute Freunde zur Seite, fördern das Gemeinschaftsgefühl und erleichtern das Eingewöhnen in eine neue, fremde Umgebung. Der Großteil der Altenpfleger ist überzeugt: Tiere steigern die Lebensqualität in der Altenpflege deutlich. Besonders Demenzkranke scheinen beim Kontakt mit den „tierischen Pflegehelfern“ förmlich aufzublühen. Bislang galten vor allem Hunde, Katzen, Kaninchen oder Meerschweinchen als beliebte Therapiehelfer – ein Seniorenheim in Berlin-Lankwitz schwört nun schon seit zwei Jahren auf eine ganz andere Art von Altenpflegern.
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Pflegerin mit Seniorin

Alte Leistung neu verpackt?

Das Altern ist ein fester Bestandteil des Lebens, welcher bedingt durch Krankheiten und Altersschwäche häufig mit dem Auftreten einer dauerhaften Pflegebedürftigkeit korreliert. Deshalb ist es wichtig, diesen Pflegebedarf innerhalb einer Gesellschaft zu decken. Da jede Pflegetätigkeit nicht nur Zeit kostet, sondern auch Geld, ist es ein wichtiger Bestandteil eines Sozialstaates, seine Bürger beim Schultern dieser Kosten zu unterstützen. Aus diesem Grund sind in den letzten Jahrzehnten bereits zahlreiche Gesetze und Reformen vom Gesetzgeber in die Wege geleitet worden, die Pflegebedürftige und deren Familien zumindest finanziell entlasten sollen.
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verschiedene Kosmetik- und Pflegeprodukte für ältere Menschen

Kosmetik- und Pflegeprodukte für ältere Menschen

Mit steigendem Alter verändern sich die Bedürfnisse der Menschen und ihre Möglichkeiten. Durch Einschränkungen z.B. in der Motorik werden Hilfsmittel wie Duschstühle benötigt, die den Alltag erleichtern. Zudem wird die Körperpflege anspruchsvoller, da die Haut sich im Laufe der Jahre stark verändert – sie wird dünner, ist weniger durchblutet und damit sehr empfindlich. Mit hochwertigen Pflegeprodukten ist es möglich, Beschwerden zu lindern und die Gesundheit zu unterstützen.

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Frau in der Menopause fächelt sich Luft zu aufgrund von Hitzewallungen

Wechseljahre

Die Wechseljahre, in der Fachsprache Klimakterium genannt, erwarten jede Frau im Alter zwischen 40 und 55 Jahren. Trotz seiner Omnipräsenz wird dieses Thema im privaten und medizinischen Alltag jedoch häufig gemieden. Dabei kann ein Auseinandersetzen mit der Problematik helfen, sich ausreichend auf die hormonellen Veränderungen vorzubereiten. Ein Austausch über die Vielzahl an möglichen Therapien und Praktiken zur Linderung der Symptome kann unterstützen, die besten Mittel zu finden.

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Weltalten-Index veröffentlicht

Weltalten-Index vorgestellt

Die Welt zählt immer mehr ältere Menschen. Im Vergleich wächst die Gruppe der Senioren unabhängig ihrer Herkunft schneller als jede andere Altersgruppe. Jedes Land hat seine Strategie entwickelt, um eine Antwort auf diesen demographischen Trend zu geben. Zusammengefasst erschienen diese gestern in Form des sogenannten Weltalten-Indexes, der anlässlich des Weltaltentags von der international agierenden Entwicklungsorganisation HelpAge veröffentlicht wurde.

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